Gastspiel: Was gilt es beim Umzug zu beachten?

Wer in den kommenden Monaten einen Umzug plant, sollte rechtzeitig mit der Organisation beginnen. Neben dem Kündigungsschreiben der alten Wohnung müssen auch alle wichtigen Institute wie Banken, Versicherungen, Ämter etc. über den Wohnungswechsel informiert werden. Weiterhin bedarf der Umzug einer ordnungsgemäßen Finanz-, Möbelstell- und Terminplanung. Mit welchen Tipps der Umzug besonders leicht von der Hand geht, haben wir im Folgenden kurz aufgeführt.

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Tipps für einen reibungslosen Wohnungswechsel

Tipp 1: Am besten erstellt man eine Excelliste, in der man sich einen groben Überblick über alle Aufgaben und Termine erstellt. Vom Kündigungsschreiben über Handwerksarbeiten bis hin zur Beauftragung einer Möbelspedition sollten alle wichtigen Punkte vermerkt werden – am besten mit verschiedenen Farben für den Grad der Dringlichkeit der Umzugsauktion.

Tipp 2: Sollte der Umzug aus beruflichen Gründen erfolgen, beteiligt sich der Arbeitgeber für gewöhnlich an den Kosten. Darüber hinaus sollte man dann auch alle Belege für die Wohnungssuche und Renovierungsarbeiten sammeln, um sie anschließend in der Steuererklärung zu berücksichtigen – viele Rechnungen werden vom Finanzamt anerkannt.

Tipp 3: Normalerweise verlangt jeder Vermieter eine Sicherheit für die Wohnung in Form einer Kaution. Laut Gesetz darf diese nicht mehr als drei Monatsmieten betragen. Wer über mehrere Jahre zur Miete wohnt, sollte seinen Vermieter um eine bankübliche Verzinsung der Kaution bitten – dadurch bekommt man wertvolle Zinsen geschenkt.

Tipp 4: Die gesetzliche Kündigungsfrist einer Wohnung liegt bei drei Monaten – das Schreiben sollte immer zum Monatsende verfasst werden und schriftlich erfolgen. Am besten verschickt man den Brief anschließend per Einschreiben mit Rückschein, um sicherzugehen, dass die Kündigung rechtzeitig zugestellt wird.

Tipp 5: Heutzutage muss man eine Wohnung besenrein hinterlassen – sprich, die Zimmer sollten in einem sauberen Zustand hinterlassen werden. Danach muss ein Besichtigungstermin mit dem Vermieter erfolgen, damit er sich von dem Zustand selbst überzeugen kann. Ist alles in Ordnung, kann die Schlüsselübergabe vereinbart werden.

Tipp 6: Im Internet gibt es kostenlose Programme, mit denen man einen Zimmerplan der neuen Wohnung erstellen kann. Danach werden die Möbel einfach eingezeichnet und der Plan ausgedruckt – sollte eine Spedition beauftragt werden, können sich die Mitarbeiter an der Zeichnung orientieren. Dadurch muss man nicht die ganze Zeit beim Umzug danebenstehen und die Möbel zuteilen.

Tipp 7: Zu guter Letzt muss man sich noch beim Einwohnermeldeamt abmelden, den Telefonanschluss kündigen und einen Nachsendeantrag stellen – mittlerweile können diese Aufgaben alle bequem von zu Hause aus über das Internet erledigt werden. Dadurch wird der Umzug um ein Vielfaches erleichtert.

 

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