Sauberkeit im Bad – einfache Schritte befolgen

Viele Menschen wissen, dass sich an bestimmten Stellen im Haushalt sehr viele Bakterien und andere schädliche Stoffe absetzen und Hautreizungen sowie Krankheiten provozieren. Neben der regelmäßigen Pflege ist es aber auch wichtig, die richtigen Techniken anzuwenden und vor allem jene besagte Bereiche verstärkt zu behandeln, um kein mittelmäßiges Ergebnis zu erzielen. Effektive Reinigungsmaßnahmen erhalten die verbauten Einrichtungsgegenstände, beugen der Verbreitung von Keimen vor und verhindern das Wachstum von Schimmelpilzen.

Wir zeigen Ihnen, worauf Sie besonders achten müssen.

Risikobehaftete Bereiche

In der Toilette finden sich die meisten Bakterien, gleichwohl stellen sie keine große Gefahr dar, wenn man die Berührung mit dem Spülwasser vermeidet. Nichtsdestotrotz gehen viele Risiken vor allem von den Bereichen aus, die tagtäglich mit der Hand berührt werden und so klein sind, dass Verschmutzungen und andere Erreger nicht erkannt werden können. Sie sollten daher zunächst penibel genug darauf achten, dass Dinge wie der Toilettensitz, sämtliche Wasserhähne und Türgriffe regelmäßig grob gereinigt und insbesondere desinfiziert werden. Nur auf diese Weise beugen Sie Schimmelpilzen vor und erreichen, in Kombination mit einer regelmäßigen Belüftung, ein angenehmes Wohnklima.

Bei der Toilettenreinigung werden im Grunde zwei Bereiche behandelt, nämlich die Ablagerung von Rost und Kalk sowie der Desinfizierung und Abwehr von Krankheitserregern. Außerdem vermeiden Sie so unangenehme Gerüche, wobei Sie nur desinfizierende Reinigungsmittel verwenden sollten und extra dafür angeschaffte Tücher. Mit der Bürste sollten Sie täglich alle sichtbaren Stellen reinigen, worauf danach zu beachten ist, dass sich keine Flüssigkeitsrückstände mehr auf ihr befinden und sie trocken abgestellt wird.

Spezielle Tipps

Die Auswahl von Badmöbeln anhand von Materialien zeigt, an welchen Stellen Sie den Reinigungsaufwand klein halten können. Qualitativ hochwertige Sanitärartikel von Hansgrohe beispielsweise weisen unterschiedliche Materialien wie Keramik und Naturstein auf, was jeweils Vorteile mit sich bringt. Normale Keramik ist beispielsweise einfach zu reinigen, am besten mit einem milden oder cremigen Haushaltsreiniger in flüssiger Form. Achten Sie jedoch darauf, dass keine scheuernden Mittel verwandt werden sowie, dass für den Überlauf des Beckens spezielle Bürsten benötigt werden.

Flecken auf Naturstein oder Granit entfernen sich regelmäßig selbst, da Fremdstoffe nur für eine kurze Zeit lang abgelagert werden und danach wieder wegbröseln. Edelsteinseife kann zur Pflege hilfreich sein, da sie biologisch abbaubar ist und keine gesundheitlich bedenklichen Stoffe enthält. Kalk hingegen entfernen Sie ausschließlich mit im Handel erhältlicher Edelstahlwolle, welche jedoch nur trocken zu gebrauchen ist und mit wenig Kraftausübung. Säurehaltige Reiniger sind nicht empfehlenswert, da die Oberfläche schnell stumpf wird und zerfressen aussieht.