Veränderungen im Kinderzimmer

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© Woodland

Kinder brauchen ordentlich Platz zum Toben, Entspannen und Entfalten ihrer Persönlichkeit, ohne dabei von äußeren Dingen beeinträchtigt zu werden. Das Kinderzimmer war deshalb seit jeher der Raum, der ganz nach Belieben des Kindes eingerichtet wurde und seitdem ständig verändert wird. Für junge Eltern jedoch, deren Kinder im Bereich von sechs bis neun Jahren alt sind, gilt es einige Grundregeln zu beachten.

Wir geben Ihnen eine Art Checkliste zur Hand und weisen auf typische Fehler hin.

Das ideale Kinderzimmer

Das perfekte Kinderzimmer gibt es in der Art nicht, zu schnell laufen die Veränderungen ab und verändern sich Interessen, die immer auch im eigenen Zimmer sichtbar gemacht werden. Wichtig ist, dass Kinder einen festen Platz zum Spielen haben, der durch nichts anderes beschränkt ist und bei Anpassungen an derselben Stelle bleibt.

  • Sprechen Sie mit Ihrem Kind und zeigen auf, welche Vorstellungen Sie persönlich haben.
  • Stellen Sie die Funktionsweise dar, in Form von Schlafen, Spielen, Lernen, und geben Sie Ihrem Kind ein wenig Zeit, wie dieses die Anforderungen selbst bewerkstelligen möchte.
  • Wichtig ist ein Rückzugsort, eine kleine Leseecke oder ein Teil des Unterbaus eines Hochbettes, der möglichst viel Tageslicht einfängt und weit entfernt von der Tür ist.
  • Ordnen Sie Schränke, Kommoden und Regale so in einer Reihe an, dass im mittleren Bereich mehr Platz zum Spielen bleibt.
  • Der Schreibtisch gehört an eine Wand, möglichst umgeben von Ablagefächern und kleinen Regalen, um alles griffbereit zu haben und die Wege kurz zu halten. Bei der Position vor dem Fenster muss die Fensterbank entsprechend mit Pflanzen geschmückt werden, dazu eine kleine Uhr und eine Art Sichtschutz, welcher sich leicht regulieren lässt.

Auf diese Weise können Sie ausreichend Platz für Veränderungen offen halten, ohne das Bett oder große Schränke verrücken zu müssen. Die Tür könnte, vor allem wenn ein Glas enthalten ist, durch kuriose Türposter verziert werden und durch eine spezielle Lampe stärker beleuchtet sein. Daneben kann ein Mülleimer oder alternativ eine größere Topfpflanze aufgestellt werden, insbesondere wenn der Schreibtisch auf selber Höhe steht und man eine Trennung wünscht.

Gut überlegen

Vermeiden Sie zu grelle Tapeten, zu helle Leuchten und ganz besonders zu dunkle Böden, denn damit wirkt der Raum kleiner als er ist und beengt. Animieren Sie Ihr Kind zum Kauf neuer Einzelteile, auch wenn das auf Anhieb langweilig klingt – wenn man schrittweise neue Sachen einbringt, hat man immer mehr Lust auf Neues, sodass die Ideen ganz von allein kommen. Vor zu schnellen Veränderungen ist abzusehen, da sich Kinder immer erst an neue Dinge gewöhnen müssen und sich schnell unwohl fühlen könnten.