Eigene Ideen verwirklichen mit dem Bausatzhaus

Häuslebauer haben es schwer, schließlich bietet die Qual der Wahl auch das Problem, alle nötigen Eigenschaften zu beachten und benötigte Räume selbst zu planen. Dieser Teil jedoch sollte weniger problematisch sein, denn die Kostenersparnis ist überaus hoch und damit die Möglichkeit gegeben, an bestimmten Stellen höherwertiger einzurichten. Wir geben Ihnen grundlegende Fragestellungen sowie den Ablauf mit auf dem Weg.

Für ausreichend Platz sorgen

  • Bedenken Sie bei der Planung von Kinderzimmern daran, dass Ihre Kleinen einmal größer werden und damit Platz, um sich zu entfalten. Größere Räume können in den ersten Jahren ganz einfach durch Barrieren aufgeteilt werden, womit sie immer noch kompakt und gemütlich wirken, neben der hohen Funktionalität.
  • Beachten Sie auch selbst die Situation, wenn die Kinder außer Haus sind und Sie im Alter Probleme bekommen, den Alltag wie gehabt zu bewältigen. Sie sollten daher schon früh auf eine Barrierefreiheit setzen, etwa durch ausbaufähige Treppen, breite Türen und vor allem Installationen auf einer leicht zugänglichen Höhe.
  • Gibt es Planungen zum späteren Ausbau oder Anbau eines Wintergartens, so müssen Freiflächen mit eingeplant werden. Besonders an der Seite zum Garten hin könnten Sie diesen etwas strecken, dafür in der Breite beibehalten, um die Module des Herstellers ohne großen Zusatzaufwand mit einzubringen. Dies können Sie übrigens mit der Einrichtung abstimmen, indem sanitäre Anlagen sowie der Küchenbereich dementsprechend aufgeteilt werden. Viele Einzelteile können mobil eingebracht werden, ohne dafür feste Installationen zu wählen.

Der Ablauf

Ein Vermessungsingenieur prüft die Maße des Gebäudes und erstellt ein Schnurgerüst, wonach erst die Bodenplatte errichtet werden kann. Anschließend werden die Steine im sogenannten Mörtelbett, einer Art Fundament, angelegt und gleichmäßig verteilt. Dieser Teil sollte unter Aufsicht von Fachleuten erledigt werden, denn hier begangene Fehler wirken sich auf die Statik des Hauses aus und sind somit sicherheitsrelevant. Nun wird jedes Geschoss einzeln hochgezogen, indem die Außenwände aufeinander „gesteckt“ und mit Fertigbeton verfüllt werden, um die Stabilität zu gewährleisten. Es folgen eine Montagedecke, entsprechend gewählte Deckenplatten sowie der Dachstuhl.

Eigenleistungen können in Form der Unterspannbahn und der sogenannten Verlattung, also der Lattung und Konterlattung, eingebracht werden. Anschließend folgt die Installation von Fenstern und Türen, der Elektronik und aller anderen Leitungen. Im Bereich der Heizungsanlage empfiehlt sich, trotz etwaiger Fähigkeiten, eine Fachfirma – jedes einzelne Teil hat Garantie, die mit dem Selbsteinbau häufig verloren geht, was bei Heizungsanlagen sehr schnell teuer werden kann. Lassen Sie sich dazu ein Angebot erstellen und beachten Sie die Dämmeigenschaften des Hauses, um möglichst effektiv zu heizen.