Neulich beim Zahnarzt

Vor knapp zwei Wochen war ich beim Zahnarzt – reine Routine-Untersuchung, nichts Schlimmes. Zeitlich hat mir das zwar nicht wirklich gepasst, wir sind erst vor kurzem in unser neues Haus gezogen und es gibt ja noch so viel zu tun… Aber, wer hätte es gedacht, der Zahnarztbesuch hat sich gleich doppelt gelohnt – nämlich für meine Zähne, denen beste Gesundheit bestätigt wurde, und auch für unser neues Zuhause! Für unser Zuhause? Ja, Sie haben richtig gelesen!

Auch mein Zahnarzt ist vor nicht allzu langer Zeit in sein neues Gebäude gezogen. Mensch, ist das schick geworden, ich habe mich direkt wohlgefühlt in der nigelnagelneuen Praxis: Kubistischer Bau, großzügige Dimensionen, ganz moderner Look mit riesigen Fenstern, elegante Einrichtung. Nachdem ich aufgerufen wurde, nahm ich im Behandlungszimmer auf dem Zahnarztstuhl Platz. Draußen war es sehr sonnig, ich wurde richtig geblendet, egal, wie ich meinen Kopf legte… Das merkte auch sofort der Herr Doktor, als er ins Zimmer kam – er sah mich verzweifelt gegen die Sonne anblinzeln, zückte eine Fernbedienung und es wurde direkt besser. Als ich die Augen wieder öffnen konnte, war ich wiederum erstaunt: Denn obwohl die blendenden Sonnenstrahlen angenehm gedämpft waren, konnte ich trotzdem die freie Sicht nach Draußen genießen. Wie schön, das gefiel mir direkt!

Mein Zahnarzt deutete meinen Blick richtig und meinte nur „Und das ist noch nicht alles! Die sind nicht nur schön, sondern auch praktisch: Die halten sogar einem Sturm Stand, den eher unfreiwilligen Test hatten wir erst letzte Woche…“. Stimmt, ich erinnerte mich an die Sturmböen, die in der vergangenen Woche Bäume in unserer Straße zum Kippen gebracht und mir einen gehörigen Schrecken eingejagt hatten. Und daran, dass ich meinen Mann angemault hatte, dass wir immer noch keine Rollläden an den Fenstern hatten, die wir dem Sturm zum Trotze runterlassen konnten. Mein Zahnarzt geriet noch richtig ins Schwärmen: Wetter- und frostfest sei der schicke Sonnenschutz auch und im Sommer, so mein Arzt, mache er wohl sogar die Klimaanlage überflüssig, indem er die Sonnenstrahlen reflektiere und somit den Glashauseffekt verhindere. Außerdem seien sie super leicht zu reinigen und in vielen, tollen Farben und mit den verschiedensten Vorbaukästen erhältlich, was ihm die Auswahl besonders schwer gemacht habe.

Als ich schließlich nach der Untersuchung auf den Parkplatz zu meinem Auto ging, konnte ich mich nun auch von außen bewusst (warum waren mir die beim Reingehen noch nicht aufgefallen?) von diesen – tja, was war das eigentlich? – überzeugen: Toll sah das aus und es passte auch farblich so perfekt zum neuen Gebäude. Also doch noch mal rein und nachgefragt: Zip-Textilscreens, bekam ich zur Antwort, von Alulux. Wie gut, dass wir noch keine Rollläden haben… 😉