Interview

Im Interview: Das MyParfuem-Team

In unserem neuen Interview berichtet das Team von MyParfuem, wie die Idee zum Customized-Parfuem entstand und wie sich die Zukunft für Customizing-Plattformen entwickelt.

Wie kamt ihr auf die Idee Parfüm online kreieren zu lassen?

Alles fing auf dem Geburtstag einer Bekannten an. Ein paar Freundinnen unterhielten sich angeregt über Ihre Parfüms. Eine erzählte, dass sie schon wieder eine andere Frau getroffen habe, die „ihren“ neuen Duft trug. Das Gespräch war gar nicht zu überhören. Wir unterhielten uns dann auch darüber und überlegten, wie man Duftdoppelgänger vermeiden könnte. Und dann kam uns die Idee jedem Menschen sein eigenes Parfüm zu ermöglichen!

Wie stark seht ihr den Community-Gedanken bei Customizing-Plattformen wie euren? Glaubt ihr, dass die User die eigenen Kreationen eher für sich behalten wollen, oder ist der Austausch für eure User wichtig?

Generell ist das Parfüm bei über 8 Billiarden Kombinationsmöglichkeiten nahezu ein Unikat. Der Kunde hat aber die Wahl, ob er das Parfüm bei uns veröffentlichen oder lieber seine Kreation für sich behalten will. Die Tendenz geht ganz klar zur Veröffentlichung des Parfüms.

Der Kunde kann sein Parfüm mit entsprechender ID auch auf seiner Homepage verlinken. Wir denken, dass gerade das eine wichtige und vor allem spannende Rolle spielt sich über individuelle Produkte auszutauschen. Wir wollen weg von dem Parfüm von der Stange und das Parfüm erlebbar machen. Der Kunde soll sich aktiv mit seinen Freunden und Bekannten austauschen können.

Im Planungswelten-Blog stellen wir verschiedene Produktkonfiguratoren und Customizing-Plattformen vor und zeigen den Usern, was es dazu so alles im Netz gibt.Welche zukünftige Entwicklung seht ihr für Online-Customizing-Seiten im Web?

Wie immer ist auch hier das Stichwort Web 2.0. Den Trend zum online customizing gibt es schon eine Weile. Ich denke, dieser steht aber auch erst am Anfang. Mehr und mehr Unternehmen starten ihren customized Shop. Maßgeblich wird wahrscheinlich die immer schnellere Internetanbindung der Internutzer und die fortschrittlichere Software sein. Erst dadurch wird online customizing erst richtig ermöglicht und vor allem ansprechend umsetzbar. Es gibt dadurch viele tolle multimediale Möglichkeiten das Produkt zu präsentieren.

Sprecht ihr mit myparfuem.de eher weibliches Publikum an? Habt ihr schon Auswertungen über eure Zielgruppe?

Primär sprechen wir das weibliche Publikum an. Das sieht man auch schon an der Gestaltung unserer Homepage. Dennoch ist uns das männliche Publikum genauso wichtig. Wir haben für Männer und Frauen jeweils z.B. vier Duftbasen und passende Flakons und bieten somit also für beide Geschlechter gleiche Möglichkeiten für ein eigenes Parfüm an. Über die Auswertung einer Zielgruppe sprechen wir nicht so gerne, wir können aber ganz klar sagen (und das ist kein Geheimnis), dass Männer eher Gutscheine für Frauen bestellen und Frauen sich eher einen Duft für sich selbst Designen.

MyParfuem-Team

Seid ihr selbst Parfumeure oder hat jemand von euch Erfahrung in der Duftbranche ?

Natürlich ist es erst einmal schwierig ein Unternehmen aufzubauen, das ausschließlich Parfüms herstellt. In dem rund einem Jahr Vorbereitungszeit haben wir aber viele Partner gefunden, welche die Basen und Zutaten für uns entwickelt und aufeinander abgestimmt haben. Viktoria, welche von Anfang an dabei ist, kennt sich mit Düften aus. Zusammen mit Ihr haben wir Workshops besucht und uns Fachlektüre besorgt. Natürlich sind wir noch keine Parfümeure geworden. Denn nicht wir sollen Parfümeure sein, sondern der Kunde. Wir bieten das Know How um dem Kunden auf möglichst einfache Weise diesen Job zu übergeben. Zusammen mit unserem Diplomchemiker Thomas haben wir das nötige Fachwissen um den Kunden ein Parfüm herzustellen, das qualitativ denen von lange etablierten Unternehmen in nichts nachsteht.

Wie kamt ihr auf die Idee des Duftzirkels?

Die Erfindung des Duftkompasses war ein langer und kontinuierlicher Weg. Es gibt in der klassischen Parfümerie die Einteilung in Duftgruppen. Z.B. Würzig, Fruchtig usw. Die Kernfrage die wir beantworten mussten war: Wie vermitteln wir dem Kunden eine Vorstellung von seinem Parfüm, welches er nicht riechen kann?

Nach längerem überlegen war uns klar, das man auf die klassische Einteilung der Düfte in entsprechende Gruppen aufbauen kann. Der Duftkompass schlägt je nach Kombination der Zutaten und Basen in verschieden Richtungen aus. Zusammen mit einer entsprechenden Duftbeschreibung wird das Parfüm erklärt. Wie der Duftkompass genau funktioniert verraten wir natürlich nicht. Der Duftkompass ist aber nur ein Teil unseres Duftdesigners. Zusammen mit ausführlichen Beschreibungen der einzelnen Zutaten, sowie einer genauen Bebilderung jeder Zutat ist ein System entstanden, welches es dem Kunden ermöglicht zu Erfahren, wie sein Duft später wird.

Ohne über Betriebsgeheimnisse zu sprechen – habt ihr weitere, spannende Ideen, um mit eurer Duftplattform noch mehr User anzusprechen?

Wir haben noch sehr viele Ideen und Überraschungen geplant. Momentan arbeiten wir an der Eigenpromotion der vom Kunden entwickelten Düfte. Das heißt es wäre denkbar, dass jeder Kunde, sofern er möchte, seine eigene „Parfümmarke“ verkaufen kann. Allerdings ist da noch ein gewisser Planungsaufwand, sodass wir noch nicht sagen können wann es soweit ist.

Und die berühmte Frage für fast jedes Start-Up: Wo seht ihr euch in fünf Jahren?

In fünf Jahren sind wir fester Bestandteil der europäischen Kosmetikszene geworden. Geplant sind Erschließungen weiterer Märkte weltweit. Zwar können wir jetzt schon weltweit versenden, wir müssen uns aber erst Europaweit etablieren. In fünf Jahren hat sich das Denken des Kunden in Bezug auf Kosmetik ein wenig verändert. Das heißt weg vom Massenmarkt hin zur customized cosmetic.

Im Interview: Das MyTeaMix-Team

In unserem Interview berichtet das MyTeaMix-Team über die Erfahrungen eines jungen Start-Ups im Bereich Customize-Food, über das Tee mischen an sich und über das Produkt Tee im Internet.

Steigen wir doch direkt ein: Wie kamt ihr auf die Idee Tee online zu mischen und zu bestellen?

Natürlich haben auch wir uns vom großen Vorbild aller Customizing-Plattformen inspirieren lassen. Wir wollten aber von Anfang an kein mymüsli für Tee! Wir haben unser Konzept stark auf unser Produkt ausgerichtet – Tee ist halt einfach anders als Müsli. Deshalb heben wir uns auch deutlich von unseren Konkurrenten ab – bei uns gibt es beispielsweise günstige Probepackungen und wir haben ein einfaches und übersichtliches Preissystem.

Wie stark seht ihr den Community-Gedanken bei Customizing-Plattformen wie euren? Glaubt ihr, dass die User die eigenen Kreationen eher für sich behalten wollen, oder ist der Austausch für die Teemixer wichtig?

Customizing und Community gehört für uns untrennbar zusammen. Es ist doch eine spannende Angelegenheit, seine eigenen Kreationen mit anderen zu teilen und sich mit ihnen darüber austauschen zu können. Das ist elementar und nur so funktioniert Customizing auch auf längere Sicht.

Klar ist aber auch, dass jeder für sich entscheiden muss, was er preisgibt. Wir tüfteln deshalb schon seit einiger Zeit an unseren Community-Komponenten und werden diese auch nach und nach an die Bedürfnisse und Wünsche unserer Kunden anpassen.

Im Planungswelten-Blog stellen wir verschiedene Produktkonfiguratoren und Customizing-Plattformen vor und zeigen den Usern, was es dazu so alles im Netz gibt. Welche zukünftige Entwicklung seht ihr für Online-Customizing-Seiten im Web?

Customizing-Plattformen schießen derzeit gradezu wie Pilze aus dem Boden. Ob Kleidung, Reisen, Schokolade oder Tee – Customizing ist derzeit einer der großen Trends im Internet. Ob sich das auch durchsetzen kann oder der Hype bald wieder verfliegt, bleibt abzuwarten. Man sollte allerdings den kreativen Drang der Menschen nicht unterschätzen. Sich etwas Individualität ins Leben holen und sich dadurch von anderen abheben – wer will das nicht?

Wenn der Trend anhält, werden als nächstes sicherlich die gängigen Shop-Systeme um entsprechenden Customizing-Funktionen erweitert und dann werden wir in allen Bereichen auf Customizing treffen. Spannend wird es, wenn die Großen auf den Trend aufspringen – also z.B. mein eigenes Buch-Cover bei Amazon. Derzeit ist Customizing eher noch ein Nischenmarkt, aber selbst die Post hat ja seit neuestem Briefumschläge zum selber gestalten…

Wie kamt ihr auf die eher außergewöhnlichen Teezutaten wie bspw. Süßholz und Chilli? Experimentiert ihr gerne mit neuen Geschmackskombinationen?

Klar sind wir experimentierfreudig – sonst hätten wir uns sicher nicht auf das Abenteuer mit MyTeaMix eingelassen. Was die Teezutaten angeht, haben wir uns anfangs von unserem Hauptlieferanten professionellen Rat geholt. Der Rest kommt aus der Community und hin und wieder auch direkt von uns – wie gesagt, wir sind experimentierfreudig. Natürlich werden wir auch in Zukunft Ausschau nach ungewöhlichen Zutaten halten und regelmäßig neue Zutaten in unser Repertoire aufnehmen. Schließlich soll ja beim Mischen keine Langeweile aufkommen.

Seid ihr selbst Teeliebhaber oder wie kommt man darauf einen Online-Mixer für Tee zu entwickeln?

Zumindest 66% von uns, ja! :o) Wenn man sich entscheidet etwas auf die Beine zu stellen, dann sollte es auch etwas sein, mit dem man sich identifizieren kann. Anfangs waren wir skeptisch, ob man Tee über das Internet vertreiben kann. Es fehlt schließlich der typische Geruch eines Teeladens. Aber: Wir haben sehr schnell festgestellt, dass es eine Menge Spaß macht die Zutaten zu kombinieren und das Ergebnis auszuprobieren.

Dies ist auch das eigentlich Wichtige bei MyTeaMix – der Spaß, etwas auszuprobieren, neue Kombinationen mit verschiedenen Zutaten und Mischverhältnissen herzustellen und sicher auch hin und wieder den ein oder anderen Reinfall zu erleben. Aber dann eine eigene Teekreation zu probieren und einen Volltreffer zu landen ist das Größte – auch, oder vielleicht gerade für uns ganz normale Teetrinker.

Könnt ihr uns schon verraten, welche Funktionen bald für eure Teefreunde neu hinzukommen?

Die Community-Funktionalitäten stehen derzeit sicher im Vordergrund. Es wird z.B. demnächst auch Empfehlungen und den Tee des Monats bei MyTeaMix geben. Nebenbei arbeiten wir an einem Gutscheinsystem und auch die Idee eines Tee-Zufallsgenerators ist sehr reizvoll. Das Schöne bei der Sache ist, dass wir alles selber entwickeln. So kann sich MyTeaMix Schritt für Schritt weiterentwickeln und die einzigen Grenzen dabei sind unsere Kreativität und leider unsere Zeit.

Und die berühmte Frage für fast jedes Start-Up: Wo seht ihr euch in fünf Jahren?

Natürlich wollen wir mit MyTeaMix, wie unsere großen Vorbilder Pinky und der Brain die Weltherschaft erlangen – nein im Ernst – es wäre schön, wenn es weiterhin so gut läuft, wie bisher. Wir haben viel Spaß und es ist einfach toll, etwas mit eigenen Händen aufzubauen.

VOX Wohnen nach Wunsch – Das Haus: Enie van de Meiklokjes und Mark Kühler im Interview

Enie van de Meiklokjes und Mark Kühler.

Ein Interview mit den Stars von der VOX Sendung „Wohnen nach Wunsch – Das Haus“ findet ihr ab heute auf planungswelten.de. Dort erzählen uns Enie und Mark, wie es hinter den Kulissen der Sendung vorgeht, was den beiden besonderen Spaß macht und so manche Einblicke in den persönlichen Einrichtungsstil erhalten wir auch. Also seid gespannt und jetzt wünschen wir euch viel Spaß beim Lesen des Interviews.

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Ein Interview mit Rick Mulligan

„My home is my castle!“ – Diesen Leitspruch versucht Rick Mulligan in all seinen Wohnkonzepten umzusetzen. In unserem Interview erklärt er ausführlich, worauf es ihm bei seiner Arbeit ankommt und gibt uns spannende Einblicke in seinen neuen Showroom „Rick Mulligan Baeder“.

Wenn Sie jetzt mehr über Rick Mulligan erfahren wollen, dann finden Sie das Interview hier. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Rick Mulligan

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